Frank Oesterheld
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Extremsportler |
Mein Erster 24 Stunden Lauf
Nachdem ich dieses Jahr einen 6 Std. Lauf und einen 100Km Lauf erfolgreich absolviert hatte, folgte nun logischerweise ein 24 Std. Lauf. Hierbei entschied ich mich für den 24 Std. Benefizlauf am Seilersee in Iserlohn. So fuhr ich mit meiner Tochter Jacqueline, ihrem Freund Thomas und meinem Freund Andre, die mir Ihre Betreuung anboten, am Samstagmorgen gut vorbereitet zum Seilersee.
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Das Wetter war wunderbar, Sonne und 21 Grad, dabei wehte noch ein frischer Wind. Der Organisator Bernd Nuss kümmerte sich persönlich um die Starunterlagen, so wie er sich in den nächsten 24 Std. um alles gekümmert hat, wodurch das ganze Event zu einem Riesen Erfolg wurde. Nun bauten wir an der Lauf- Strecke noch schnell einen Pavillon, Tisch und Stühle auf, und schon kam das Startsignal und alle Läufer setzten sich für die nächsten 24 Std. in Bewegung.
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Eine Runde war 1,788Km lang und hatte eine Höhenunterschied von 22 Metern. Da war ich doch sehr erstaunt, das der Kurs so wellig war. Also hieß es Ruhe bewahren, sein Tempo finden und die Anstiege schön langsam hoch. Für das Auge gab es auf der Laufstrecke sehr viel Abwechslung ,was für Ultraläufer sehr gut ist.
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Nach ca. 80 Km haben mir meine Betreuer eine Gulaschsuppe gekocht, die ich mir erst einmal in Ruhe schmecken ließ. Dann ging es weiter. Nach der 2. Marathondistanz habe ich mich im Massagezelt von der Masseurin Anne - Marie 20 Minuten massieren lassen. Das hat richtig gut getan, an dieser Stelle nochmals "Vielen Dank".
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So lief ich weiter in die Nacht hinein. Hierbei begleitete mich teilweise mein Freund Andre. Zwischenzeitlich gesellte sich Jens Vieler noch zu uns, der es sich nicht nehmen ließ ein paar Runden auf der Strecke zu drehen. Obwohl er Abends erst von einer Geschäftsreise kam. Er brachte auch noch leckeres alkoholfreies Bier mit, wovon ich auch eine Flasche ab bekam.
Die Strecke war vom THW super ausgeleuchtet
,so dass man seine Laufgeschwindigkeit beibehalten konnte. Die Nacht ging dann
nach und nach herum, ich bekam immer noch meine Getränke von meinen Betreuern
gereicht. Ab und zu hielt ich auch an den gut bestückten Verpflegungsständen an.
Dort wurde mir vom Organisator Bernd Nuss Kaffee, Tee und sogar ein von
ihm selbst geschmiertes Nutellabrot gereicht. Für die geleerten Muskeln war das
genau das Richtige.
Der Organisator Bernd Nuss
Nun ging langsam die Sonne auf, das Wetter wurde wieder wunderbar und ich erreichte meine 150 Km Marke. Für diese Runde bekam ich ein kleines gelbe Fähnchen überreicht mit dem Schriftzug 150 Km. Die Sonne hat jetzt schon wieder Kraft und heizt meinem Körper so richtig ein. Was sich auf meine Rundenzeiten negativ aus wirkte. Die letzen 2 Runden begleitetet mich meine Tochter, worüber ich mich sehr freute.
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Nach 24 Std. und 97 gelaufenen Runden, habe ich 173,716 Km erreicht , bei 2134 absolvierten Höhenmeter . Das Ergebnis reichte für den 4. Gesamtrang. Womit ich sehr zufrieden bin, da dieses Event für mich eine Erstauflage war.
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Der größte Dank gilt meiner Tochter Jacqueline ihrem Freund Thomas sowie meinem Freund Andre die 24 Std. lang alles getan haben , das es mir an nichts fehlte.
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Nach getaner Arbeit sind Betreuer auch mal müde! |